Baccarat gilt als eines der elegantesten Kartenspiele im Casino, wirkt auf viele Neueinsteiger aber zunächst kompliziert. Dabei ist es tatsächlich eines der einfachsten Spiele überhaupt: Man muss keine Strategie erlernen, keine Karten zählen und keine komplizierten Wahrscheinlichkeiten im Kopf berechnen. Wer die Grundregeln einmal verstanden hat, kann sofort mitspielen. In diesem Beitrag erklären wir die Baccarat Regeln Schritt für Schritt und zeigen, worauf Anfänger achten sollten. Lesen Sie mehr dazu auf bitcoin casinos.
Anders als beim Blackjack oder Poker trifft der Spieler keine echten Entscheidungen. Er setzt lediglich darauf, welche von zwei Händen – die des Spielers oder die der Bank – näher an den Wert neun herankommt. Genau diese Einfachheit macht Baccarat besonders für Einsteiger attraktiv.
Die Grundlagen: Kartenwerte und Ziel des Spiels
Das Ziel bei Baccarat ist simpel: Die Hand, deren Kartenwert am nächsten an neun liegt, gewinnt. Dabei werden die Karten nach festen Regeln gezählt. Ass zählt als ein Punkt, die Karten Zwei bis Neun behalten ihren jeweiligen Zahlenwert. Zehn, Bube, Dame und König haben dagegen den Wert null.
Übersteigt die Summe der Karten den Wert neun, wird nur die letzte Ziffer gewertet. Ein Beispiel: Acht plus Sieben ergibt 15, gezählt wird aber nur die Fünf. Man spricht hier vom sogenannten Modulo-10-Prinzip.
Vor jeder Runde setzt der Spieler auf eine von drei Möglichkeiten: den Sieg der Spielerhand, den Sieg der Bankhand oder ein Unentschieden. Danach werden die Karten nach festen Ziehungsregeln verteilt – der Spieler muss also nichts weiter tun, als seinen Einsatz zu platzieren.
Die drei Wettoptionen im Überblick
| Wette | Auszahlung | Typische Gewinnwahrscheinlichkeit |
|---|---|---|
| Spieler | 1:1 | etwa 44,6 % |
| Bank | 0,95:1 (5 % Kommission) | etwa 45,9 % |
| Unentschieden | 8:1 oder 9:1 | etwa 9,5 % |
Die Bankwette hat trotz der Kommission den geringsten Hausvorteil von rund 1,06 Prozent. Die Spielerwette liegt bei etwa 1,24 Prozent. Die Unentschieden-Wette ist mit einem Hausvorteil von über 14 Prozent deutlich unattraktiver – für Einsteiger also eher nicht zu empfehlen.
Der Spielablauf Schritt für Schritt
Zu Beginn einer Runde erhalten Spieler und Bank jeweils zwei Karten. Die Ziehungsregeln für eine dritte Karte sind fest vorgegeben und hängen vom aktuellen Punktwert ab. Der Spieler zieht eine dritte Karte bei einem Wert von null bis fünf, bei sechs oder sieben wird gestanden.
Die Bankhand folgt einem etwas komplexeren Regelwerk, das sich nach dem Wert der Bank und der eventuellen dritten Karte des Spielers richtet. Für Einsteiger ist wichtig: Man muss diese Regeln nicht auswendig lernen, denn sie werden automatisch vom Dealer oder der Software angewendet.
Nach dem Auszahlen der Gewinne beginnt die nächste Runde. Wer sich für ein Online-Casino entscheidet, findet das Spiel häufig in verschiedenen Varianten wie „Punto Banco“ oder „Speed Baccarat“. Moderne Plattformen bieten zudem Live-Versionen mit echten Dealern.
Auch wer Wert auf flexible Zahlungsmethoden legt, wird gut bedient. Visa gehört zu den am weitesten verbreiteten Optionen und ermöglicht schnelle Einzahlungen ohne Umwege. Ein Blick auf die verfügbaren Tische und Limits lohnt sich, bevor man mit dem Spielen beginnt.
Tipps für den Einstieg
Neue Spieler sollten zunächst mit kleinen Einsätzen beginnen und sich auf die Bank- oder Spielerwette konzentrieren. Die Unentschieden-Wette mag verlockend wirken, birgt aber das höchste Risiko.
Ein festes Budget pro Sitzung hilft, den Überblick zu behalten. Wer die Regeln erst einmal verinnerlicht hat, wird feststellen, dass Baccarat zu den entspanntesten Casino-Spielen überhaupt gehört.